HV Schütz Wasser
Kalkfilter Wirkungsweise
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Wirkungsweise der Maicat Kalkfilter

Informationen zur katalytischen Kalkbehandlung

Die besonderen Hauswasseranlagen wie der Triple BIG BLUE Spezial Anti-Kalk verwenden zur katalytischen Kalkbehandlung ein spezielles Granulat der Firma maicat®. Ein solcher Filter wird einfach im Keller zwischen die Wasserrohre im Haus montiert, möglichst nah an der Rohr- Eintrittstelle ins Haus. Das Leitungs-Wasser wird sodann durch den Filter geleitet.

Auf Grund der katalytischen Wirkungsweise verbraucht sich das Granulat nicht und muss nicht ausgetauscht werden! Es gibt also keine Folgekosten.

Wichtig ist auch, dass keine Zusätze in das Wasser gelangen, was bei den Wasseraufbe- reitungs- / Enthärtungsanlagen normalerweise leider der Fall ist (so ist man dann zwar den Kalk los, hat jedoch z.B. Phosphate im Trinkwasser, mal abgesehen von den Folgekosten durch die regelmässig notwendige Erneuerung der Zusätze ).

Bei den von uns angebotenen Kalkfiltern bleibt das behandelte Wasser pH- und wasser- härteneutral und wird in seiner chemischen Zusammensetzung im Gegensatz zu klassischen Enthärtungsanlagen mit Ionentauschern nicht verändert.

Damit leisten Sie einen wertvollen Beitrag für unsere Umwelt und schützen gleichzeitig Ihr Leitungssystem und alle daran angeschlossenen Geräte vor gefährlichen Kalkablagerungen.

Wirkungsweise des maicat® Catalysator-Granulats:

der maicat® Catalysator-Granulat ist ein Produkt, das mit einem zweistufigen Verfahren wartungsfrei den im Trinkwasser gelösten Kalk so bindet, dass der Kalk sich nicht mehr an Oberflächen anhaften kann, sondern mit dem Wasser wieder ins Abwasser ausgespült wird.

Das Verfahren ist in den Bereich der Nanotechnologie und dort in den Unterbereich der Bionik einzuordnen. Es nutzt aus der Natur bekannte Techniken der gezielten Biomineralisation mittels aktiver Oberflächen.

Stufe 1: Auf der Oberfläche der Catalysator-Perlen werden ganz spezielle keramische Molekülketten beim Produktionsprozess fest vernetzt. Diese Molekülstruktur gibt einen Schlüsselreiz, so dass sich im Trinkwasser gelöste Mineralien (Magnesium, Calcit) bei Kontakt mit diesen Oberflächen zu speziellen Kristallstrukturen ausfällen. Diese neu gebildeten Kristalle mit einer Größe von 10 μm haften nicht an der Oberfläche der Catalysator- Perlen, sondern werden vom strömenden Wasser in Schwebe mitgezogen.

Stufe 2: Diese so genannten Impf-Kristalle haben ihrerseits eine natürliche molekulare Oberflächenstruktur, die besonders attraktiv für den im Wasser gelösten Kalk ist. Die Impf-Kristalle der ersten Stufe ziehen auf diesem Wege den gelösten Kalk aus dem Wasser auf ihre Oberflächen und halten ihn dort dauerhaft fest. Bei diesem Vorgang bildet sich ein stabiler Kalkkristall, welcher auf Grund seiner Größe sehr schwer auf Oberflächen haftet. Somit wird er vom Wasser weiter getragen und letztendlich ins Abwasser ausgespült. Diese ausgewachsenen Kalkkristalle sind max. 30 μm groß und bleiben auch in keinem Filter (mindestens 100 μm Maschenweite) hängen, d.h. es erfolgt keine Verstopfung von Perlatoren. Die Menge der Catalysator-Perlen im Gerät ist so bemessen, dass ständig mehr Impf-Kristalle der Stufe 1 gebildet werden können, als für die Bindung der im Wasser gelösten Kalkmenge in Stufe 2 notwendig ist. Dieser Überschuss an Impf-Kristallen ergibt die Sicherheit der vollständigen Wirksamkeit. In der Praxis wurde beobachtet, dass die durch den maicat® Catalysator gebildeten Impfkristalle der Stufe 1 auch die in der Installation anhaftenden alten Verkalkungen in einem sanften Prozess langsam an sich binden und mitführen können. Damit ist eine Sanierung alter Installationen und Boiler über einen Zeitraum von mehreren Monaten möglich. Der die von Wasserhaus verwendete maicat® Catalysator-Kartusche ist wartungsfrei, braucht kein Salz und keine Chemie und hat keine Elektronik.

So einfach kann moderne Wasserbehandlung sein!

Hier geht es zur Maicat-Fibel